Bonner Russisch-Deutscher Kulturverein e.V. Боннское Русско-Немецкое Культурное Общество
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Aktuelles / Актуальное

31.10.2017

 

Finanzielle Unterstüzung für die Hilfsbedürftigen Familien in der stadt Debalzewo

 

weiter Information dazu finden sie hier

 

01.05.2017

 

wir feiern den 72. Jahrestag des Sieges im großen vaterländischen Krieg am 08.05.17 in Köln und am 09.05.17 in Düsseldorf.

 

weiter Information dazu finden sie hier

 

09.02.2015

 

BRDKv feierte den 70. Jahrestag des Sieges im großen vaterländischen Krieg in Berlin
 

lesen/читать

 

BRDKV-Fotobericht zu den Feierlichkeiten in Berlin am 09.05.2015 anläßlich des 70. Jahrestages des Sieges im großen vaterländischen Krieg

 

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02.05.2015:


„Wir werden die Opfer rechtsextremer Gewalt in Odessa nie vergessen und den Massenmord von Odessa den ukrainischen Nationalisten nie verzeihen!“

 

Solidaritätskundgabe vor dem Brandenburger Tor in Berlin am 02.05.2015 zum Gedenken an die Opfer des neofaschistischen Brandanschlages an das Gewerkschaftshaus in Odessa vor einem Jahr.

 

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Unsere Aktion/ Наша акция

sPENDENBERICHT VOM 15.01.15:

HUMANITÄRE hILFSGÜTER für das weisenheim in Altschewsk, Novorossia

 

ANSEHEN/ СМОТРЕТЬ

24.08.2014: Die Austellung "das massaker von odessa" jetzt ab dem 22.08.2014 in leipzig eröffnet.

Ab dem 22.08.2014 ist die Ausstellung "Das Massaker von Odessa" in Leipzig für die nächsten vier Wochen eröffnet und kann von allen Interessenten kostenfrei angesehen werden. Ein Aktivist der mit uns kooperierenden Organisation Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine besuchte diese Ausstellung am Tag der Eröffnung und konnte dem Veranstalter der Ausstellung,Herrn Oleg Muzyka, im Rahmen eines Gesprächs einige Fragen zu der aktuellen politischen Situation stellen. Die kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen von Herrn Muzyka, die uns dieser Aktivist der Bürgerinitiative für Frieden in der Ukrainefreundlicherweise  zur Verfügung stellte, können Sie gerne dem nachfolgenden Kurzbericht entnehmen:

 

Kurzbericht, (Originaltext der Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine finden Sie hier):

 

Am 22.08.2014 fand die Eröffnung der Fotoausstellung über das Massaker in Odessa vom 02. Mai 2014 statt. Oleg Muzyka, der sowohl Augenzeuge als auch Opfer dieses Verbrechens war, nahm an der Eröffnungsveranstaltung selbstverständlich teil. Nach Berlin war Leipzig seine nächste Station. Weitere Ausstellungen sind in naher Zukunft in Frankfurt am Main, Bonn und München geplant.

 

Die Eröffnung fand im Liebknecht-Haus in der Braustraße 15 statt. Es haben über 60 Gäste daran teilgenommen. Unter ihnen waren sehr viele über Odessa und die Ereignissen rund um die Ukraine und Neurussland informiert. Leider konnte ebenfalls festgestellt werden, dass kaum junge Menschen anwesend waren. Aber wir hoffen, dass diese Zielgruppe in den weiteren Tagen auch angesprochen werden kann.

 

Nachdem Oleg Muzyka über das Geschehen vom 02. Mai berichtet hatte, wurde eine Diskussion eröffnet, bei der die Anwesenden die Möglichkeit hatten Fragen zu stellen, wie beispielsweise seinen Standpunkt zur Krim, russische Einmischung, Einheit des Landes und Objektivität der Berichterstattungen. Zum Schluss wurde er gebeten über andere Schicksale zu berichten, die im Gewerkschaftshaus zum Opfer gefallen sind.

 

+++ Über die Krim +++


Oleg Muzyka ist davon fest überzeugt, dass die Bewohner der Krim von der sogenannten Regierung dazu genötigt wurden, sich von der Ukraine zu lösen. Kiew beschloss die russische Sprache zu unterdrücken, was sich gleichzeitig ebenso auf die Träger der russischen Sprache ausgewirkt hatte. Laut den Regierenden dürfe man zwar zu Hause in der Küche weiterhin russisch reden, aber nicht in der Öffentlichkeit und überhaupt offiziell. Um nicht unterdrückt zu werden, haben die Menschen auf der Krim ein Referendum abgehalten, welches mit der Trennung von der Ukraine endete.

 

+++ Über die russische Einmischung +++


Das, was in der Ukraine heute stattfindet, ist ein rein ukrainisches Problem! Und deshalb ist es auch die Aufgabe der Ukrainer selbst diese Konflikte zu lösen. Die Satelliten sind auf alle Kriegsschauplätze gerichtet. Wenn das russische Militär oder Russland auf irgendeiner anderen Art und Weise geholfen hätte, wäre das längst festgestellt worden!

 

Die Fotoausstellungen, die Oleg Muzyka in den europäischen Ländern, wie in Bulgarien, Serbien, Slowenien, Polen, Frankreich und jetzt in Deutschland veranstaltet, werden ebenfalls ohne russische Hilfsleistungen ermöglicht. Es wird nur dank Spenden aus der Ukraine sowie ukrainischen Geschäftsleuten bewerkstelligt.

 

+++ Über die Einheit der Ukraine +++


„Ich bin in der Ukraine geboren, ich bin Ukrainer, habe die ukrainische Staatsangehörigkeit und ich will in der Ukraine leben“, sagte Muzyka mit dem ukrainischen Ausweis in der Hand, den er demonstrativ den Gästen zeigte.

 

„Die ukrainischen Machthaber machen für das Unheil der Ukraine die Kommunisten verantwortlich, bedenken aber nicht, dass es dieses Land in ihrem Ausmaß nur dank den Kommunisten gibt! Den Süd-Osten der Ukraine bekamen sie von Russland, die Westukraine von Polen und die Krim wieder von Russland.“

Er möchte keine weiteren Abspaltungen der Ukraine haben. Sein Wunsch ist es, dass alle friedlich zusammen leben. Bei dem Massaker in Odessa waren nur Ukrainer dabei! Bei der Liste der Opfer sieht man ganz deutlich, dass die Opfer aus Odessa, aus der Odessa Oblast und den angrenzenden Oblast-Regionen kamen.

 

„Auch wenn es sich um ethnische Russen handelt, hatten sie die ukrainische Staatsangehörigkeit! Diese Fakten zeigen wieder einmal, dass es keinerlei russische Einmischung gibt. Es handelt sich um einen Konflikt zwischen Ukrainern“, so Muzyka.

 

+++ Über die Objektivität der Berichterstattung +++


Oleg Muzyka hat den Vorteil, dass er alles live erlebt hat und zu seinen Mitstreitern in der antifaschistischen Bewegung aber auch zu der Volkswehr Kontakt hält. Das ermöglicht ihm zu vergleichen wie Medien über den Sachverhalt berichten.

Nach dem Massaker in Odessa ist es ihm gelungen nach Moskau zu fliehen, wo er auch Kontakt zu ARD und ZDF aufgenommen hatte. Sein Ziel war es die Wahrheit über die Ereignisse zu schildern. ARD und ZDF haben zwar versprochen sich zu melden, tun es jedoch bis heute nicht.

Wenn er den Vergleich zwischen den ukrainischen und russischen Medien anstellt, kommt er zum Ergebnis, dass die russischen Medien zum hohen Grad objektiv die Lage darstellen.

 

+++ Über ein weiteres Schicksal +++


Oleg Muzyka berichtet über ein 22-jähriges Mädchen, das im 5. Stock im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommen ist. Sie war ebenfalls Ukrainerin, vertrat ihre eigene politische Meinung, unterstützte ihn bei seinen Aufgaben und sie war kein Mitglied irgend einer Partei.

 

Ihr Mann, der ein ethnischer Este ist und sich zu diesem Zeitpunkt in Estland aufgehalten hat, stellte nach etwa einem Monat den Kontakt zu ihm her. Ihr Mann wollte ein Treffen vereinbaren, auf welches sich Muzyka eingelassen hatte, obwohl er nicht wusste, was ihn erwarten würde. Zu seiner Überraschung wurde er nicht von Kristinas Ehemann beschuldigt für den Tod verantwortlich zu sein: „Wenn ich hier gewesen wäre, hätte ich sie beschützt!“.

 

Kristinas Ehemann begleitete Oleg Muzyka auf eine Fotoausstellung in Warschau, wo auch er die Menschen auf Englisch über die tatsächlichen Ereignisse in Odessa und in der Ukraine aufklären konnte.

 

Die Eröffnung ist insgesamt erfolgreich verlaufen, wenn man in diesem Fall überhaupt von Erfolg sprechen darf. Oleg Muzyka zeigte sich authentisch und wirkte sehr emotional, insbesondere als er über das Schicksal seiner Gefährten sprach, denn er kannte jeden Menschen entweder bei Namen, Nachnamen oder zumindest vom Gesicht her.

 

Einen kleinen Zwischenfall wollen wir euch auch nicht vorenthalten: Unter den Gästen hat sich ein ukrainischer Nationalist eingefunden. Seiner Meinung nach handelt es sich bei den Fotos um Fakes. Alle anderen Anwesenden regten sich über solche Äußerungen selbstverständlich auf. Oleg Muzyka bot dem ukrainischen Nationalisten an, sich nach der Veranstaltung darüber zu unterhalten. Jedoch war der Anhänger der ukra-faschistischen Regierung nach der Veranstaltung nicht mehr aufzufinden. Er wurde bei einem Dialog mit zwei Gästen vor dem Liebknecht-Haus gesehen. Aus irgendwelchem Grund wollte er diesen Dialog nicht mit einem Menschen führen, der live dabei war.

 

Für Oleg Muzyka war das aber ebenfalls eine Premiere, denn sonst suchen die ukrainischen Faschisten nicht seine Veranstaltungen auf, weil sie nicht vor Ort waren und dazu nichts zu sagen haben.

 

Oleg Muzyka sieht nun seine Aufgabe darin, die Wahrheit zu erzählen und auf diesem Weg die Menschen Europas aufzuklären, denn er sieht, dass die Bewohner der EU nicht die Interessen ihrer Führungskräfte teilen. Zudem freut er sich, dass er in Deutschland Freunde gefunden hat, die ihn bei seiner Aufklärungsmission unterstützen und sich nicht von den lügenden Medien blenden lassen. Er bedankte sich auch, dass die Berichterstattungen über die Lage in der Ukraine und Neurussland von so vielen Menschen weltweit in verschiedenen Sprachen übersetzt oder untertitelt und weiter verbreitet werden, damit jeder Mensch die Wahrheit erfahren kann.

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